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BAUCH WEG TRAINING für Männer und Frauen

Einen flachen Bauch wünscht sich fest jeder. Den Bauch dauerhaft wegzubekommen ist allerdings nicht einfach. Zudem sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass es nicht schnell geht, viel Disziplin und Arbeit erfordert. Auch Sport allein reicht nicht, wenn weiterhin Burger, Pommes und Pizza auf dem Speiseplan stehen. Neben dem regelmäßigen Training, müssen Sie etwas an Ihrer Ernährung ändern. Verzichten Sie auf einfache Kohlenhydrate aus Weißmehlprodukten, Süßigkeiten und Fast Food. Greifen Sie lieber zu Vollkornprodukten, Fisch und mageren Fleisch sowie Obst und Gemüse.
Auf diesen Seiten finden Sie neben "Bauch weg" Trainingstipps auch zahlreiche Tipps zur Ernährung.

Ursachen von Übergewicht

Als Ursachen für Übergewicht kommen viele Faktoren infrage. Grundsätzlich nehmen wir aber nur dann an Gewicht zu, wenn dem Körper mehr Energie in Form von Nahrung zugeführt wird als er verbraucht. In diesem Zusammenhang sprechen wir von einer positiven Energiebilanz. Umgekehrt können wir auch nur dann unser Gewicht reduzieren, wenn dem Körper weniger Energie zugeführt wird als er benötigt. Wir sprechen dann von einer negativen Energiebilanz. Im Alltag spielen meist mehrere Faktoren zusammen, die die Gewichtszunahme begünstigen.

Ursache: erhöhte Energieaufnahme durch falsche Ernährung

Ursachen von ÜbergewichtEnergiezufuhr und Energiebedarf müssen sich die Waage halten, damit der Körper keine Reserven bildet. Führen wir dem Körper mehr Energie zu als er benötigt, wird diese als "Reserve" in die Fettzellen eingelagert. Diese Reserven sollten uns das Überleben bei Hungersnöten möglichst lange sichern. In früheren Zeiten war das überlebensnotwendig. Glücklicherweise brauchen wir in der heutigen Zeit diesbezüglich nicht mehr vorzusorgen. Aber ein zu hoher Fettanteil in der Nahrung — vor allem durch gesättigte Fettsäuren — führt zu mehr Körperfett und geht häufig mit einer Erhöhung der Blutfettwerte und des Blutdrucks einher. Auf gesättigte Fette kann der Körper gut verzichten. Sie sind schlecht zu verwerten.
Auch einfache Kohlenhydrate, wie sie in Weißmehlprodukten, Kuchen, Schokolade, Eiscremes, Bonbons, Pommes Frites, Nudeln und in allen Softdrinks und Säften vorhanden sind, führen zu einem starken Anstieg des Blutzuckerspiegels. Der Körper reagiert darauf wiederum mit der verstärkten Ausschüttung von Insulin. Das Insulin senkt den Blutzuckerspiegel und sorgt gleichzeitig dafür, dass Glucose als Glykogen in den Kohlenhydratspeichern (Leber und Muskeln) eingelagert wird. Sind die Glykogenspeicher voll, dann wird die Glukose in Fett umgewandelt und in den Fettzellen gespeichert.

Ursache: Medikamente

Es gibt zahlreiche Medikamente, die eine Gewichtszunahme begünstigen. Dazu zählen u.a. Antidepressiva, Diabetes-Tabletten und viele Kortison-Präparate. Meist sind es allerdings nicht die Medikamente allein, sondern weitere Faktoren, die dann im Zusammenhang mit den Medikamenten zu Überwicht führen.

Ursache: Bewegungsmangel

BewegungsmangelNeben der beschriebenen erhöhten Energiezufuhr zählt eine geminderte körperliche Aktivität zu den Hauptursachen für Übergewicht. Wer sich wenig bewegt, verbraucht auch wenig Energie und in Kombination mit einer kohlenhydrat- und fettreichen Ernährung wachsen die Fettpolster noch schneller. Gleichzeitig steigt das Risiko für chronische Erkrankungen wie Typ-II-Diabetes, Arthrose, Rückenschmerzen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bewegungsmangel lässt auch die Muskulatur erschlaffen und beschleunigt den natürlichen Muskelabbau im Alter (Muskelschwund = Sarkopenie). Dieser Abbauprozess beginnt zwischen dem vierzigsten und fünfzigsten Lebensjahr und beträgt 1 bis 2 Prozent pro Jahr. Das hört sich erst mal nicht dramatisch an, kann jedoch dramatische Folgen haben. Muskeln verbrauchen viel Energie und je größer der Anteil der Muskelmasse, desto höher ist auch der Grundumsatz. Regelmäßige Bewegung und Sport erhalten unsere Muskulatur und beugen einer altersbedingten Gewichtszunahme vor. Gleichzeitig bleibt Ihre Beweglichkeit und Kraft erhalten.

Ursache: privater und beruflicher Stress und Frust

Stress verleitet viele Menschen dazu, mehr zu essen als nötig. Sie reagieren auf die seelische Belastung so, als würden sie Hunger haben. Die Ursachen liegen darin, dass bei anhaltendem Stress Kortison freigesetzt wird. Das Kortison erzeugt ein Hungergefühl und lässt uns gezielt zu Nahrungsmitteln greifen, die uns besonders gut schmecken. Häufig stehen dabei süße Desserts und fettige Snacks auf dem Speiseplan. Gerade diese Nahrungs- und Genussmittel besitzen eine Wohlfühlkomponente und wirken kurzzeitig beruhigend. Leider gewöhnt man sich sehr schnell daran und benutzt sie dann regelmäßig als Stresskatalysator.

Ursache: genetische Veranlagung

Unsere Gene beeinflussen auch unseren Energieverbrauch und entscheiden darüber, wie die aufgenommene Nahrung verbrannt wird. Es besteht allerdings die Möglichkeit, den Stoffwechsel zu beeinflussen. Die Muskelmasse bestimmt den Grundumsatz und je höher der Grundumsatz, desto mehr kann man essen. Also selbst wenn eine Veranlagung vorhanden sein sollte, kann dieser durch gesunde Ernährung, viel Bewegung und ein moderates Krafttraining entgegengewirkt werden.

Folgen von Übergewicht

Folgen von Übergewicht Übergewicht ist verantwortlich für zahlreiche Zivilisationskrankheiten. In jüngeren Jahren kommt es zuerst nur zu allgemeinen Beschwerden wie verstärktes Schwitzen oder Kurzatmigkeit. Das Übergewicht behindert Kinder und Jugendliche bei der Teilnahme an altersgemäßen Aktivitäten oder am Schulsport. Hinzu kommen soziale Probleme, wenn übergewichtige Kinder gehänselt werden. Zudem liegt bei übergewichtigen Kindern die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie ein Leben als dicke Erwachsene führen. Bereits bei Jugendlichen treten krankhafte Veränderungen an den Knie- und Hüftgelenken auf, da der Stütz- und Bewegungsapparat durch das Übergewicht ständig überansprucht wird.

Weil sich dicke Kinder und Jugendliche auch zu wenig bewegen, ist ihre Muskulatur nur schwach ausgeprägt. Eine schwache Muskulatur und Übergewicht fördern Schäden an den Gelenken, die langfristig zur Arthrose führen. Eine weitere Folge, die bereits in jungen Jahren auftreten kann, ist Bluthochdruck. Hohe Blutfettwerte und ein hoher Blutzuckerspiegel fördern Diabetes. Damit steigt die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Weitere Folgen und Risiken von Übergewicht und Adipositas

  1. Arteriosklerose (Innenwände der Schlagadern sind durch Ablagerungen verengt und verhärtet)
  2. Gicht (Stoffwechselerkrankung, Symptome sind schmerzende, gerötete und geschwollene Gelenke)
  3. Arthrose (Gelenkverschleiß)
  4. Krankheiten der Wirbelsäule
  5. Refluxkrankheit (Rückfluss des sauren Mageninhaltes in die Speiseröhre)
  6. Lungen- und Atemprobleme
  7. Wundheilungsstörungen
  8. Erkrankungen der Leber (Fettleber)
  9. Gallenblasenerkrankungen (Gallensteine)
  10. Krebs (Darmkrebs, Brustkrebs)
  11. Demenz

Mit zunehmender Dauer und Ausprägung des Übergewichtes wird eine Behandlung immer schwieriger und bestimmte gesundheitliche Folgeerscheinungen sind auch bei einer Gewichtsabnahme nicht reversibel.

 

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